Google Ads Budget-Rechner
Berechnen Sie, wie viele Klicks, Leads und Conversions Ihr Google Ads Budget generieren kann — basierend auf aktuellen Branchen-Benchmarks.
Budget & Branche eingeben
Geschätzte Ergebnisse pro Monat
* Alle Werte sind Schätzungen basierend auf Google Ads Benchmarks (2025/2026). Tatsächliche Ergebnisse hängen von Branche, Wettbewerb, Anzeigenqualität und Landingpage ab. Conversion Rate Benchmark: 2.8% (E-Commerce / Online-Shop).
So funktioniert der Google Ads Budget-Rechner
Budget festlegen
Geben Sie Ihr geplantes monatliches Google Ads Budget in Euro ein.
Branche auswählen
Wählen Sie Ihre Branche aus der Liste. Die durchschnittlichen Klickpreise und Conversion Rates unterscheiden sich stark je nach Branche.
Ziel definieren
Wählen Sie Ihr primäres Kampagnenziel: Leads, Online-Verkäufe oder Traffic.
Ergebnisse prüfen
Der Rechner zeigt Ihnen geschätzte Klicks, Kosten pro Klick, Conversions und ROAS basierend auf Branchen-Benchmarks.
Was kostet Google Ads wirklich?
Die Kosten für Google Ads variieren stark je nach Branche, Wettbewerb und Zielregion. Laut Google Ads Benchmarks (2025) liegen die durchschnittlichen Klickpreise (CPC) in Deutschland zwischen 0,50 Euro und 5,00 Euro — in wettbewerbsintensiven Branchen wie Recht oder Finanzen auch deutlich darüber.
Entscheidend ist nicht der Klickpreis allein, sondern der Return on Ad Spend (ROAS): Wie viel Umsatz generiert jeder investierte Euro? Ein CPC von 5,00 Euro kann hochprofitabel sein, wenn die Conversion Rate stimmt und der Kundenwert hoch ist. Umgekehrt kann ein günstiger CPC von 0,50 Euro unrentabel sein, wenn die Landingpage nicht konvertiert.
Wir empfehlen ein Startbudget von mindestens 1.000 Euro pro Monat, um aussagekräftige Daten zu sammeln und den Algorithmus mit genügend Conversion-Daten zu versorgen. Nach der Optimierungsphase von 4-8 Wochen skalieren wir profitable Kampagnen schrittweise nach oben.
Das sollten Sie wissen
Von der Klickzahl zur Budgethöhe rechnen
Ein Budget entsteht nicht aus einem Wunschbetrag, sondern aus vier Größen: durchschnittlicher Klickpreis, benötigte Klicks, Conversion-Rate und Kosten je Anfrage. Rückwärts gerechnet ist das greifbarer. Wer zehn qualifizierte Anfragen im Monat braucht und aus 100 Klicks erfahrungsgemäß drei Anfragen erhält, benötigt rund 330 Klicks. Bei 3,50 Euro CPC sind das etwa 1.150 Euro Mediabudget. Fehlen eigene Werte, nimmt man den CPC aus dem Keyword-Planer und eine vorsichtige Conversion-Rate als Startannahme, kennzeichnet beides aber als Schätzung. Der häufigste Planungsfehler ist, die Conversion-Rate der gesamten Website auf die Ads-Landingpage zu übertragen. Suchanzeigen bringen anderen Traffic als organische Marken-Suchen, meist mit abweichender Abschlussquote. Nach vier bis sechs Wochen ersetzt man jede Annahme durch gemessene Kontowerte und rechnet neu.
Deckungsbeitrag als Obergrenze festlegen
Die entscheidende Zahl steht nicht im Anzeigenkonto, sondern in der eigenen Kalkulation. Maßgeblich ist der Deckungsbeitrag pro Auftrag, also Umsatz minus variable Kosten, nicht der Umsatz. Davon abgezogen wird der Anteil, der als Gewinn übrig bleiben soll; der Rest ist die Obergrenze für die Kosten pro Auftrag. Zwischen Anfrage und Auftrag liegt die Abschlussquote im Vertrieb: Wenn aus vier Anfragen ein Auftrag wird, darf eine Anfrage höchstens ein Viertel dieser Obergrenze kosten. Daraus ergibt sich der Ziel-CPA, an dem später Gebote und Kampagnen gemessen werden. Bei wiederkehrenden Kunden oder Verträgen mit Laufzeit lohnt der Blick auf den Deckungsbeitrag über die gesamte Kundenbeziehung, allerdings nur mit belastbaren Zahlen zur Kündigungsquote. Wer hier optimistisch schätzt, finanziert Klicks aus einem Ertrag, der nie eintritt.
Tagesbudget, Monatsbudget und Schwankungen
Google rechnet Tagesbudgets nicht starr ab. Die Ausgaben eines einzelnen Tages können das eingestellte Tagesbudget überschreiten, wenn an dem Tag mehr passende Suchanfragen anfallen; abgerechnet wird über den Monat hinweg begrenzt auf das Tagesbudget multipliziert mit der durchschnittlichen Monatslänge von 30,4 Tagen. Wer ein Monatsbudget schlicht durch 30 teilt, plant also am realen Abrechnungsmaximum vorbei. Sinnvoller ist die umgekehrte Richtung: gewünschtes Monatsbudget geteilt durch 30,4 ergibt das Tagesbudget. Hinzu kommen Verteilungseffekte. Montags und dienstags liegt das Suchvolumen in vielen B2B-Bereichen deutlich höher als am Wochenende, Ferienzeiten drücken es. Ein Budget, das exakt aufgeht, verliert deshalb genau in den nachfragestarken Stunden Impressionen. Ein Puffer von zehn bis zwanzig Prozent ist realistischer als eine punktgenaue Planung.
Lernphase und Anlaufzeit einplanen
Nach dem Start oder nach größeren Änderungen an Gebotsstrategie, Conversion-Ziel oder Budget durchläuft eine Kampagne eine Lernphase. In dieser Zeit sind Klickpreise und Ergebnisse instabil, und Zahlen aus den ersten Tagen taugen nicht als Grundlage für Entscheidungen. Automatisierte Gebotsstrategien wie Ziel-CPA brauchen zudem eine Datenbasis: Google empfiehlt für stabile Steuerung einen zweistelligen Conversion-Wert im Zeitraum von 30 Tagen. Bei fünf Anfragen pro Monat funktioniert das nicht, dort ist manuelle oder klickorientierte Steuerung vorerst ehrlicher. Praktisch heißt das, für die Planung mindestens zwei bis drei Monate Budget anzusetzen und die ersten Wochen als Datenbeschaffung zu verbuchen. Wer nach zehn Tagen abschaltet oder das Budget halbiert, löst eine neue Lernphase aus und bezahlt sie ein zweites Mal.
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